Videokonferenz in der Praxis

Case Study Konzerne

Im Zuge der zunehmenden Internationalisierung von Großunternehmen und in Anbetracht von steigendem Kostendruck aufgrund der hohen Marktdynamik samt Veränderungs- und Innovationsdruck bieten die multimedialen Möglichkeiten der Videokonferenz besonders für große Industriekonzerne die Chance, Kommunikationsprozesse nachhaltig zu verbessern und Kosten zu sparen. Im Folgenden werden einige zentrale Anwendungsfelder von Videokonferenzen für Industriekonzerne beleuchtet.

Moderne Videokonferenz-Systeme bieten die Möglichkeit, Schulungen für Mitarbeiter innovativ, effizient und kostengünstig durchzuführen. So können etwa alle Mitarbeiter einer bestimmten Fachabteilung an verschiedenen Standorten simultan an der Videokonferenz teilnehmen, was Zeit und Kosten spart. Unternehmen können so etwa neue Technologien oder auch Arbeitsmethoden einführen. Die zusätzliche Visualisierung bei einer Videokonferenz sorgt zudem aus lernpsychologischer Sicht dafür, dass sich die Inhalte besser im Gedächtnis einprägen. Zudem kann die Konferenz auch interaktiv gestaltet werden, so dass die Teilnehmer auch die Chance haben, mitzudiskutieren oder offene Fragen direkt zu klären. Die Möglichkeiten stehen einer ‚realen Schulung‘ also in nichts nach.

Für die Unternehmensführung bieten Videokonferenzsystem ein Höchstmaß an wünschenswerter Flexibilität, schließlich können per Videokonferenz auch kurzfristig Abstimmungen oder Meetings organisiert und realisiert werden. Die räumliche Trennung spielt dabei überhaupt keine Rolle, schließlich ist der interaktive Austausch einem ‚realen Meeting‘ fast gleichzusetzen. Lästige und kostspielige Terminabsprachen und Anreisen entfallen aber in jedem Falle. Darüber hinaus bietet eine Videokonferenz die Möglichkeit, ein gezieltes Wissensmanagement durch den Austausch von Produktentwicklungsideen und Entwicklungsständen zu betreiben, und dies selbst über Ländergrenzen hinweg, falls ein Konzern international mit zahlreichen Standorten operiert. Mit Videokonferenzsystemen können also auch die Chancen, die sich aus Globalisierung und Diversity ergeben, gezielt genutzt werden.
Natürlich bieten solche Systeme auch die Möglichkeit, Produktionssysteme zu überwachen. Somit können sie auch im Sinne der Produktivitätsüberwachung gewinnbringend Verwendung finden.

Aus diesen funktionellen Betrachtungen und Einsatzmöglichkeiten ergeben sich folgende Vorteile, die ein Unternehmen aus dem Einsatz von Videokonferenzsystemen ziehen kann:

1. Die kostbare Ressource ‚Zeit‘ wird nachhaltig geschont, da lange Abstimmungsphasen für Termine oder weite Anreisewege entfallen.

2. Natürlich werden auch die (Reise)kosten von Unternehmen durch den Einsatz innovativer Kommunikationssysteme nachhaltig gesenkt, was langfristig gesehen einen Wettbewerbsvorteil bewirken kann. Auch kann so aktiver Umweltschutz betrieben werden, der aktiv in Sinne des Green Marketing von Unternehmen für eine wirksame Außendarstellung genutzt werden kann.

3. Videokonferenzen reduzieren den Arbeitsausfall drastisch und tragen somit zu einer guten Produktivität bei. Nicht zuletzt kann man auch auf einen Schlag eine große Anzahl an Arbeitern schulen. Verbesserungen lassen sich somit sehr schnell operativ umsetzen.

4. Im Zuge der Globalisierung wird die effiziente Vernetzung von Niederlassungen und auch Zulieferern immer wichtiger. Videokonferenzsysteme stellen hier die wohl beste Lösungsmöglichkeit dar.

5. Insgesamt können Unternehmen dank modernster Kommunikationsformen viele Kommunikationsprozesse verkürzen und eine zeitnahe Abstimmung für alle Beteiligten ermöglichen. Eine enge Vernetzung samt regem Austausch ist also zu jeder Zeit möglich, auch mit weit entfernten Niederlassungen auf anderen Kontinenten.