Videokonferenz - Wie in Natura

Telepresence

Der Begriff ‚Telepresence‘ beschreibt im Kontext von Videokonferenzen die qualitativ hochwertige Ausführung von Videokommunikationstechnologie. Es handelt sich also um eine Videokonferenz, die die Illusion bzw. den Eindruck erzeugt, dass die von außen zugeschalteten Konferenzteilnehmer im gleichen Raum sitzen. Demnach wird also durch den Einsatz hochmoderner und professioneller Videokonferenzsysteme eine realistische Gesprächsatmosphäre ermöglicht, die der Face-to-Face-Kommunikation in Nichts nachsteht. Insofern kann man sich z.B. kostspielige Reisen zu Kick-Off-Meetings am Beginn eines Projektes sparen, da eine Videokonferenz mit hoher Telepresence einem realen Meeting fast gleich zu setzen ist.

Eine hohe Telepresence und somit die realitätsnahe Einbindung von externen Gesprächsteilnehmern wird durch die Darstellung in Lebensgröße auf hochauflösenden Full-HD Displays erreicht. Somit können alle Teilnehmer die für die natürliche Kommunikation so wichtige Mimik und Gestik der Gesprächspartner ohne jegliche Einschränkung erkennen, was die Videokonferenz zum einem Gespräch unter natürlichen Kommunikationsbedingungen werden lässt. Besondere Wichtigkeit kommt hierbei natürlich auch der Übertragung des Tons in hochwertiger Qualität und vor allem simultan zu den Bildern zu, so dass sich bei den Teilnehmern die Illusion einer wirklichen Gesprächsrunde einstellt. Es wirkt so, als ob alle Beteiligten in einem Raum wären, etwaige Unklarheiten oder Abstimmungsbedarf können Teilnehmer nicht zuletzt an der Mimik sowie am Stimmfall ‚ablesen‘. Natürlich müssen Kameras und Displays so angeordnet werden, dass ein naturgetreuer Blickkontakt während der Videokonferenz ermöglicht wird. Ferner wird auch die Richtung der Stimmen der Gesprächsteilnehmer auf die realen Bedingungen abgestimmt: Ergreift z.B. jemand von der linken Seite des Monitors das Wort, so können ihn die räumlich Anwesenden auch von links her wahrnehmen.

Die Vorteile für Unternehmen und Businesspartner liegen auf der Hand!

Die audiovisuelle Übertragung bei modernen Videokonferenzsystemen sorgt also für eine nahezu authentische und realistische Gesprächssituation. Unternehmen haben so die Möglichkeit, die Effizienz von Videokonferenzen nachhaltig zu erhöhen. Des Weiteren können Reisekosten drastisch gesenkt werden, da aufgrund hoher Telepresence etwa Kick-Off Meetings per Videokonferenz durchgeführt werden können. Auch wird so die Flexibilisierung der Arbeitsprozesse in Form von virtueller Teamarbeit erleichtert und qualitativ deutlich aufgewertet. Unternehmen haben die Möglichkeit, Telearbeit und Telekooperationen mit modernen Videokonferenzsystemen effizient umzusetzen und innovativ zu gestalten. Aufgrund der hohen Telepresence können Teams weltweit kooperieren und dabei Bedingungen nutzen, die der unmittelbaren Face-to-Face-Kommunikation sehr nahe kommen, da der so wichtige Blickkontakt zu jeder Zeit gewahrt wird. Vor allem bei interkulturellen Teams ist dies von äußerster Wichtigkeit! Gemäß der Theorie der medialen Reichhaltigkeit zeichnen sich Videokonferenzen durch eine Vielzahl an audiovisuellen und parasprachlichen Möglichkeiten aus, so dass selbst komplexe Sachverhalte im Zuge einer Videokonferenz bewältigt werden können.

Ein weiterer Vorteil und Zugewinn an Flexibilität und Effizienz liegt darin begründet, dass alle Teilnehmer nicht nur audiovisuell miteinander verbunden sind, sondern ferner auch multimediale Inhalte miteinander teilen oder bearbeiten können. So lassen sich etwa Dokumente oder Präsentation für alle Teilnehmer sichtbar auf den Monitoren darstellen. Dies erlaubt es, genauso wie in einem realen Meeting Zahlen und Fakten zu analysieren und zu gemeinsamen Ergebnissen und Beschlüssen zu kommen.

Bei so genannten Telepresence-Systemen unterscheidet man immersive, Raum- oder auch Desktopsysteme, wobei immersive Systeme die höchste Kategorie darstellen: Hierbei wird neben der Lieferung der nötigen Hardware der ganze Raum professionell entsprechend der konkreten Anforderungen ausgestattet.